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Schulterstützen

Beratung - Schulterstützen


Was bei geübten Geigern relativ einfach ist, - das Spielen ganz ohne Schulterstütze - ist auf der Bratsche natürlich möglich, aber schon eine etwas höhere Kunst: Die Bratsche ist deutlich länger und schwerer, sie muß sehr gut auf dem Schlüsselbein balanciert werden, die Gefahr, die linke Schulter hochzuziehen oder mit dem Kinn zu „klemmen" ist noch höher. Einige schwören aber darauf wegen des guten Klanges und des unmittelbaren Kontaktes zum Instrument.

Liebe Bratschenprofessoren, ich weiß, daß es zu diesem Thema sehr unterschiedliche Meinungen gibt! Natürlich spielt der überwiegende Teil der BratscherInnen, egal ob Profi oder Amateur MIT Stütze, daß das nicht etwa feige ist, sondern durchaus sinnvoll, merkt man spätestens nach der ersten Götterdämmerung (6 Stunden das Instrument am Hals). Und natürlich gilt auch für Stützenspieler, daß nicht „geklemmt" werden soll...


Wenn also unbedingt „ganz ohne", empfiehlt sich ein relativ hoher Kinnhalter (wiederum abhängig von der Halslänge des Spielers/der Spielerin).

Eine leichte Unterstützung gibt es mit den aufblasbaren Kissen von Playonair, die den Kontakt zum Instrument wie oben noch gut ermöglichen und dabei eine angenehme Unterstützung geben.


Ansonsten gilt für Schulterstützen: Ausprobieren (auch mal vom Kollegen das neueste Modell ausleihen), die Höhe auf beiden Seiten unterschiedlich verstellen, an der Zarge verschieben, bis eine physiologisch natürliche Haltung gefunden ist. (Nicht dazu gehört ein schief geneigter Kopf.)

Beim Kauf darauf achten, daß die Stütze verstellbar ist. Billigere Modelle neigen irgendwann zum Herunterfallen (in der pianissimo-Stelle?), allerdings leiern alle Stützen irgendwann aus.

Wenn der Trick mit dem Weckgummi (zu erfragen bei viola-and-more.de) nicht mehr funktioniert, muß doch eine neue her. Im Katalog sind übrigens alle empfehlenswerten Modelle mit Bild aufgeführt.